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Ein Tauchtag neigt sich dem Ende zu und es ist Zeit, Logbücher zu schreiben und bei einem eiskalten Bier die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen.


Es ist auch an der Zeit, Erfahrungen miteinander zu teilen, über das Erlebte zu sprechen, Fragen zu stellen und diese zu beantworten ...


In diesem Teil unseres Web-Auftritts finden Sie aktuelle Berichte über unsere letzten Tauchgänge, was uns so begegnet und besonders aufgefallen ist.


Auch die Meinung unserer Gäste sowie einige ihrer Fotos werden hier ihren Platz finden. Besuchen Sie diese Seiten also regelmässig, da es immer wieder Neues zu lesen und zu sehen geben wird !
 

 

 

 

 

 

MTV Wildboyz Tour Von Camilla Pallett

 

Noch ein Taucherlebnis, das wir euch nicht vorenthalten möchten …

Am 22. Februar trat das „Wildboyz“ –Team des Musiksenders MTV an uns heran – sie wollten, dass wir sie auf ein paar Tauchgänge mitnehmen, um Aufnahmen für die laufende „Wildboyz“-Serie zu drehen.

 

Das Team befand sich auf einer zweiwöchigen Tour durch ganz Indonesien um für die Serie zu drehen und der Zufall wollte es, dass einige der Teammitglieder Taucher waren … Wir nahmen Jeff (den Produzenten), Mark (U/W-Kamera), Trip (Oberflächen-Kamera) und SteveO (wildboy!) sowie Chris (Kameraassistenz) mit nach Nusa Penida für einen Tag voll Spass unter Wasser.

 

Wir wollten ursprünglich den “Blue Corner” betauchen, die Strömung war für´s Filmen aber zu stark und wir entschlossen uns für „South Penida Rock“ und „Jack Point“. Der erste Tauchgang diente zum Eingewöhnen und war nett und gemütlich. SteveO versuchte, seine Hand an eine Muräne zu verfüttern, die aber wollte absolut nichts von ihm wissen ! Sie beschlossen, den Versuch am 2. Tauchgang zu wiederholen …

 

So wechselten wir also zum “Jack Point” und tauchten wieder ab. Wir fanden eine grössere Muräne und SteveO wiederholte seinen Versuch. Allerdings übersah er dabei den Steinfisch daneben und wir alle versuchten ihm klarzumachen, dass er zu nahe dran war. Marc, der Kameramann, verstand letztendlich und zog ihn weg – uff, von so einem sollte man nicht wirklich gestochen werden !

Sie hatten also schon zwei gute Szenen im Kasten und da wir wissen, dass sie auf verrückte Dinge aus sind, war jetzt SteveO an der Reihe, sich etwas auszudenken. Leider dürfen wir hier nicht verraten was er getan hat, ihr werdet euch wohl die Serie anschauen müssen um herauszufinden auf welch verrückte Ideen er kommt ! Die Szenen sollten irgendwann im Juni auf MTV gezeigt werden.

 

Danach ging´s zurück an den Strand nach Sanur und alle waren mit dem Ergebnis zufrieden. SteveO musste noch das „Yard of Ale“ (siehe Bild) absolvieren und schlug sich hervorragend !

Das MTV-Team verließ uns auf der Suche nach weiteren Abenteuern und Drehs. Zunächst ging’s noch hier in Bali in den Elefanten-Park um mit den Dickhäutern zu spielen, dann weiter nach Osten bis zu den Drachen (!!) in Komodo (den Komodo-Waranen) und schlussendlich nach Kalimantan (in den indonesischen Teil Borneos) …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Mola Mola!!! Von Camilla Pallett

 

Am 28. Jänner hatten wir wieder einmal einen grossartigen Tauchgang am Blue Corner und eine Begegnung mit einem Mola Mola (Mondfisch).

Immer noch war der Einfluss des Neumonds zu spüren und wir hatten am ersten Tauchgang dementsprechend starke Strömung – mit 4 Knoten flogen wir über die Korallen. Einige der Gäste verbrauchten dadurch ihre Luft etwas rascher und andere konnten sich in der Strömung nicht lange genug am „Corner“ selbst aufhalten. Wir beschlossen daher, auch den 2. Tauchgang hier zu machen.

Als wir nach 2 Stunden Oberflächenpause wieder ins Wasser gingen, war die Strömung nahezu auf Null zurückgegangen. Wir starteten daher näher am Blue Corner und mussten auch etwas schwimmen.
Der Tauchgang begann schon vielversprechend mit einem, sich eben entfernenden, grossen Schwarzpunkt-Stachelrochen (siehe Bild) und einem weiteren, der unter der überhängenden Riffkante lag.

Wir tauchten weiter in Richtung „Corner“ und ich entdeckte einen Gewöhnlichen Ammenhai von beträchtlicher Grösse, der ebenfalls unter der Kante lag. Als ich die anderen eben darauf aufmerksam machen wollte, sahen die voraus schwimmenden Taucher zwei Gefleckte Adlerrochen (siehe Bild) vor uns queren, wir wussten nicht, wohin wir zuerst schauen sollten. Zum Glück drehten die beiden Rochen gleich wieder auf uns zu, sodass auch wir am Ende der Gruppe sie noch aus der Nähe zu sehen bekamen – perfekt !

Als wir uns dem eigentlichen „Corner“ näherten, spähten wir alle hinaus ins Blaue auf der Suche nach Grossfischen. Und tatsächlich: am üblichen Platz, in einer Tiefe von 32 Meter schwebte ein Mondfisch (Mola Mola) und liess sich von den ihn umschwärmenden Wimpelfischen putzen !
‚H’, der die Gruppe anführte, schrie „SUNFISH“ (*) in seinen Regler, so dass wir alle aufmerksam wurden und näher kamen. Wir genossen den Anblick, so lange es unsere Nullzeit erlaubte. Jeder hatte die Gelegenheit, ihn ganz aus der Nähe zu betrachten – er hatte eine beschädigte Schwanzflosse (so man den Fettklumpen, den Mondfische an Stelle einer richtigen Schwanzflosse haben als solche bezeichnen kann), die aussah als hätte ein Hai versucht, sie anzuknabbern.

Minutenlang starrten wir voll Bewunderung auf dieses riesige Tier, dessen Augen so gross wie Untertassen sind.

(*) Der Mola Mola heisst auf Deutsch Mondfisch, wird im Englischen jedoch als „Oceanic Sunfish“ bezeichnet.

Es ist noch nicht wirklich Mola Mola Saison, aber Strömung, Wassertemperatur (kälter) und Sichtweite (über 30 m) passen schon. Auch voriges Jahr wurden schon im Jänner welche gesehen und wir werden hier laufend über neue Sichtungen berichten, schauen Sie immer wieder herein !
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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White Tip Shark

 

 

 

 

 

Mein allerbester Tauchgang !!! Von Henk Botma


Einer unserer Gäste, Enrico, hatte noch keine Haie gesehen. Er blieb also einen Tag länger als ursprünglich geplant um die Chance auf eine Haibegegnung bei Gili Mimpang wahrzunehmen. So planten wir (das waren mein Tauchlehrer-Kollege Steve, die Gäste Enrico und Dee und ich) also einen Ausflug nach Candidasa. Wir ahnten noch nicht wirklich, was für eine Überraschung uns bevorstand !


Wir bestimmten zunächst, wer wessen Buddy sein sollte (Steve/Dee und Henk/Enrico), nahmen zwei der kleinen Jukungs (das sind die Auslegerboote der Einheimischen) und liefen die kleine Insel vor Candidasa an, die als Gili Tepekong (Ziegeninsel) bekannt ist. Der erste Tauchgang dort war super, schöne Korallen, gute Fischpopulation, gute Sichtweite – aber das war noch nicht das, was in mein Logbuch als der Tauchgang meines Lebens eingehen sollte.


Nach einer Oberflächenpause, die wir zum Mittagessen nutzten, ging es wieder hinaus, diesmal zu den auch als "Shark Point" bezeichneten Inseln Gili Mimpang.


Wir planten zwei verschiedene Tauchprofile, Steve und Dee wollten an einer Steilwand tauchen während Enrico und ich beschlossen, am sandigen Grund in ca. 23 Meter Tiefe nach den Haien Ausschau halten.

 

Schon nach nur fünf Minuten wurde Enrico's grösster Wunsch Wirklichkeit: ein ca. 2 Meter langer Weissspitzen-Riffhai kam auf uns zu, und er blieb nicht der einzige. Nachdem wir die Tiere 20 Minuten lang beobachtet hatten, wie sie unter, neben und über uns vorbeischwammen begaben auch wir uns in Richtung Steilwand um den Tauchgang dort zu beenden.
Da plötzlich ... der Himmel schien zunächst düster zu werden (hatten sich Wolken vor die Sonne geschoben ?), dann wurde es noch dunkler (ups, was war jetzt los ?) und schliesslich: absolute Finsternis ! Das einzige was ich sehen konnte war die Wand zu meiner rechten und Enrico in 30 cm Entfernung an meiner linken Seite.


Ich hielt mich an einem Felsen fest und wir waren mit einem Mal von Milliarden von kleinen Schwarmfischen umringt, einer Schule, so dicht dass kein Lichtstrahl sie durchdringen konnte ! Das einzige was ich manchmal unterscheiden konnte waren die blitzschnell nur wenige Zentimeter vor meiner Maske vorbeischiessenden Fische. Dieses "Erlebnis" – ich weiss immer noch nicht wie ich es genau beschreiben soll – dauerte mehrere Minuten lang !

Almählich wurde es wieder heller und Enrico und ich sahen einander an, von einem Ohr zum anderen grinsend, so dass uns fast die Regler aus dem Mund fielen. Wir beschlossen, uns zu erholen und die letzten Minuten unseres Tauchganges einfach an der Wand entlang zu driften.

 

Wir betrachteten eher weniger interessiert die Korallen an der Wand, als ich nochmals einen Blick in die Tiefe unter uns machte – und erneut den Atem anhielt ! Ich machte Enrico mit ausgestreckter Hand aufmerksam: nur 2-3 Meter von uns entfernt schwebte - einfach so - ein Mola Mola (Mondfisch), gut und gerne 2,5 Meter von einer Flossenspitze zur anderen gemessen.

 

Das kostete uns den Rest unserer verbliebenen Nullzeit, es blieb uns nur noch übrig, unseren Sicherheitsstop zu absolvieren und dann aufzutauchen. Wir schauten uns sprachlos an. Diesen Tauchgang werden wir wohl beide nie vergessen.

 

Zur Beachtung: Gili Tepekong und Gili Mimpang sind bekannt für Haie, Mola Molas, grossartige Kavernen und nicht zu vergessen den Canyon. Aber Vorsicht, diese Felsen liegen sehr strömungsexponiert und die Bedingungen können sich jederzeit rasch ändern. Tauchen Sie dort nicht wenn Sie nicht über entsprechende Erfahrung verfügen oder in Begleitung eines Tauchguides/Tauchlehrers sind, der diese Plätze gut kennt.

 

 

 

 

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